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Jambo!

Die Nervosität steigt...in 24 Stunden fliegen wir über Afrika und befinden uns schon bald im Landeanflug...Kenia, wir kommen!

Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen!

Hab keine Nerven mehr für einen lustigen oder bebilderten oder ausschweifenden Blogeintrag :-)

Die Rucksäcke sind so einigermassen gepackt und wir sind tierisch aufgeregt und freuen uns so!!!

Ich wünsch Euch was und: meldet Euch mal! Und wer ne Postkarte möchte: einfach Adresse schicken!

Hakuna matata! (damit wäre mein komplettes Kisuaheli-Wissen in diesem Blogeintrag vertreten, halt: simba heißt Löwe! ...wir haben ja nen langen Flug, da kann man bestimmt noch was lernen :-) )

Liebe Grüße von uns zwei!
4.1.07 17:46


Nairobi!!!

Hallo!
Wir sind nach einer langen Reise und wenig Schlaf gut angekommen.
Eine Millionen neue Bilder und Eindruecke - inklusive Giraffen fuettern... Das "flasht" mal ganz schoen :-)
Es ist heiss, Wetter geht bisschen auf den Kreislauf, aber sonst gehts uns gut!
Am Montag gehts nach Kabula ins Dorf, haben leider fuer morgen kein Busticket mehr bekommen.
Jemand von Primetime Safari hat uns vom Flughafen abgeholt und uns die Stadt bisschen gezeigt und wir waren im Giraffenpark.
Wir wohnen in einem was die Betten angeht etwas siffigen Backpacker, sonst ists aber ganz gemuetlich mit Garten und nettem kleinen Restaurant...gut um sich erstmal bisschen von den Reisestrapazen zu erholen.
Nairobi ist riesig, tausende von Leuten auf den Strassen und totales Verkehrschaos, vor allem die Matatus, die Mini-Bustaxis sind ziemlich Kamikaze-maessig unterwegs.
So, das wars erstmal, sobald moeglich, melden wir uns wieder! (Koennte in Bungoma evtl. bisschen dauern :-) )
Liebe Gruesse,
Elena und Christian
6.1.07 14:25


Yes, we're finally there!

Hallo Ihr alle!
Gestern abend um halb 10 kamen wir nach einer 10 stuendigen Reise von Nairobi nach Bungoma endlich auf der ICODEI-Farm an!
Und heute sitze ich schon im Internetcafe und kann Euch schreiben...fantastisch!
Doch jetzt erstmal der Reihe nach...
am Samstag abend, nicht mal 24 h nach unserer Ankunft in Kenia, bekam ich meine erste Reisediarrhoe :-) , da wir aber - gluecklicherweise - die Bustickets erst fuer Montag bekommen haben, hatte ich den Sonntag zum erholen und jetzt bin ich auch schon wieder so einigermassen fit!
Am Montag um elf gings dann los mit der Busfahrt...was fuer ein Abenteuer...falls ihr glaubt, ihr wisst, was Schlagloecher sind und ward noch nicht in Afrika - vergesst es: hier gibt es RICHTIGE Schlagloecher :-)
Die Fahrt war abenteuerlich, aber auch genial: die Landschaft traumhaft schoen, immer wieder wechselnd, Berge, eine fantastische Aussicht, Steppe, Wald, kaum zu beschreiben...Afrika halt, so wie man sichs vorstellt und wie mans im Fernsehen sieht...Fotos kann ich Euch, glaube ich, erst zeigen, wenn ich wieder zurueck bin.
Und die Menschen...viele sitzen an der Strasse, manche winken einem zu, man sieht Kinder, die mit rollenden Autoreifen spielen, Frauen, die Eimer oder sonst was auf dem Kopf balancieren, Radfahrer, die ihre Raeder so hoch beladen haben, dass sie sie muehsam schieben muessen...Kilometer weit...einfach eine andere, faszinierende Welt.
Bin etwas dehydriert grade, muss gleich erstmal in den Supermarkt nebenan und ordentlich Wasser kaufen...
Auf der Farm wurden wir sehr freundlich aufgenommen...es sind einige andere Volunteers hier, ein paar gehen diese Woche, ein paar kommen...eben sind wir mit einer zusammen in die Stadt gefahren...sicher keine schlechte Idee beim ersten mal...sind mit einem Matatu, einem Minibustaxi gefahren...uh ha, was fuer eine Aktion!
Morgen nehmen wir zum ersten mal bei der mobile clinic teil...heute haben wir noch ein bisschen Zeit "to settle in". Sind schon sehr gespannt.
So, das wars, schreibt uns mal, wir freuen uns ueber Post! Was ist so los in Germany?
Liebe Gruesse,
Elena und Christian
9.1.07 08:09


Lake Victoria

Hujambo?! (Wie gehts?)
Wir sind soeben in Kisumu am Lake Victoria angekommen...ein kleiner Wochenendtrip mit den anderen vier Volunteers und einer Tochter von Reverend Reuben, auf dessen Farm wir leben.
Die letzten drei Tage waren sehr schoen, ereignisreich und anstrengend zugleich...waren zwei mal mit beim HIV/AIDS Awareness Unterricht, da werden Freiwillige ausgebildet, um in ihren communities ueber AIDS und HIV aufzuklaeren...sehr beeindruckend, war eine richtig gute Gruppe, die viele Fragen gestellt hat und man hat so einiges ueber die Mentalitaet und das Denken der Menschen hier gelernt. Den Unterricht hat ein 45 jaehriger Volunteer aus Amerika gegeben, der selbst HIV positiv ist...er hat es echt gut gemacht!
Den dritten Tag waren wir mit bei der mobile clinic...erstmal drei Stunden Fahrt mit dem alten Mitsubishi Pajero, der unglaublich nach Benzin stinkt, sobald man ueber 50 km/h faehrt, in die Pampa auf Staubpisten mit noch groesseren Schlagloechern als auf der Strecke von Nairobi nach Bungoma :-)
Die mobile clinic wird dann in einer Kirche aufgebaut...es gibt keinen Doktor sondern nur zwei Schwestern und uns...die meisten haben Malaria, kaputte schmerzende Gelenke, Infektionen von Harnwegen und Lunge, viele Kinder haben Wuermer oder andere Dermatosen.
Die Armut hier ist schon sehr gross und es geht nicht ganz spurlos an einem vorbei...man fuehlt sich manchmal ziemlich hilf- und machtlos.
Aber es ist wunderschoen, hier zu sein, wir fuehlen uns trotz der Millionen neuer Eindruecke, die taeglich auf uns einprasseln, sehr wohl, haben nette Mitvolunteers, sind auf der Farm mehr als willkommen und werden taeglich mit einem Festmahl verwoehnt!
Heute nachmittag gehen wir an den See und gucken uns die Hippos an.
Sind in einem netten kleinen und guenstigen Hotel untergekommen und bleiben bis morgen hier.
Elena hat schon bestimmt 600 Bilder geschossen...es sind wirklich wunderschoene dabei...ihr duerft gespannt sein!
Viele liebe Gruesse von uns, wir freuen uns immer ueber Nachrichten aus Deutschland,
Elena und Christian
13.1.07 10:41


Ja hallo!

Wir sinds schon wieder...zurueck vom Lake Victoria und schon wieder voll im Einsatz, das heisst in afrikanischer Manier auch viel rumsitzen und warten und nichts tun :-)
Geduld ist eine Tugend, die man hier wirklich braucht!

Am Samstag gings dann doch nicht mehr auf Bootstour zu den Hippos...die Bremsen unseres Jeeps haben versagt...gluecklicherweise mitten in der Stadt und nicht als wir die Berge zum See runtergefahren sind, aehem.
Dann waren wir jedenfalls etwa zwei Stunden damit beschaeftigt, die Karre im afrikanisch-chaotischsten aller jemals gesichteten Autoreparatur- und Schrotthaufen wieder Zusammenschweiss-Viertel reparieren zu lassen...

Und der Wagen bremste wieder...dass das rechte Hinterrad staendig etwas Luft verliert und die zwei Reifen auf der rechten Seite kleiner sind als die auf der linken...vom Profil der Reifen brauch ich erst gar nicht anfangen zu reden...ist hier voellig normal. That's drivin' a vehicle in Africa :-) Liebe Eltern, fuerchtet Euch nicht, so schnell sind sie hier zum Glueck nicht unterwegs und wir sahen unser Leben nie in Gefahr...also tuts auch nicht :-)

Nach der Reparaturaktion sind wir dann noch zu einem "arts and crafts market" gefahren und haben ordentlich Souvenirs eingekauft.
Abends gabs noch fish and chips, lecker.

Gestern haben wir dann eine einstuendige Bootstour in einem Ruderboot auf dem Lake Victoria gemacht...haben sogar ein paar Hippos gesehen, allerdings hauptsaechlich nur die Ohren und die Nasenloecher. Nun ja. Die sind halt im Wasser und nicht extra fuer uns an Land gegangen. Frechheit. Koennte man doch mal dressieren oder so :-)
Danach sind wir noch ins Kisumu Museum gegangen, da gabs verstaubte oertliche Kultur zu sehen, ein paar Schlangen, Fische, ein Krokodil und Schildkroeten in viel zu kleinen Gehegen und Aquarien...hmm, das Museum hatte vermutlich auch schon bessere Tage gesehen.

Heute sind wir in ein VCT (Volunteer counseling and testing centre) und ein kleines Krankenhaus gefahren und wurden dort rumgefuehrt. Dort koennen sich die Leute freiwillig auf HIV testen lassen.
Das Krankenhaus war klein, voller Leute, schlecht ausgestattet und hat nach den verschiedensten Koerperfluessigkeiten und sonstigen Dingen - ich sag mal - gerochen.
Oh mann, es faellt einem manchmal schon schwer, taeglich mit der Armut und dem Elend konfrontiert zu werden.
Danach sind wir noch zu einer Gruppe von HIV Positiven gefahren, Shayna, eine der Volunteers, macht "research" ueber Depressionen bei HIV Infizierten und hat mit ihnen gesprochen und sie Frageboegen ausfuellen lassen, waehrend wir zuhoerten oder auch einfach nur im Schatten sassen. Die HIV Infizierten werden hier schon oft stark stigmatisiert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen, einfach auch weil das Wissen ueber die Krankheit fehlt. Von daher ist die AIDS/HIV Aufklaerungsarbeit hier extrem wichtig.

Die naechsten vier Tage ist mobile clinic, wird sicher recht anstrengend, mal gucken, man kann sich aber sonst auch mal nen Tag frei nehmen...allein die zwei bis drei Stunden Fahrerei, bis man mal dort ist, schlauchen ganz schoen.

Danke fuer Eure Gaestebucheintraege, Kommentare und E-mails!

So, wir gehen jetzt mal noch Wasser kaufen...wichtige Sache, das Micropur-gechlorte Wasser ist einfach doch nicht so wirklich lecker...

Bis demnaechst,
Eure Elena und Euer Pedde/Christian
15.1.07 13:47


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