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Kenia...

Ein frohes neues Jahr wünschen wir Euch allen!!! Wir hoffen, Ihr seid gut reingerutscht!

Da heute ungewöhnlich viele Besucher auf der Seite waren nehme ich an, dass ihr Euch wegen den Unruhen in Kenia erkundigen wollt. Danke für Euer Interesse!

Wir haben Christine und Peter gerade eine Mail geschrieben, seit gut vier Wochen haben wir leider gar nichts mehr von ihnen gehört. Sobald wir etwas erfahren, schreiben wir es hier natürlich rein.

Wir sind sehr traurig und schockiert, was dort offenbar gerade passiert. Kenia galt nach Südafrika ja eigentlich als das vorbildlichste und entwickeltste Land Afrikas - und nun steht es den Medien zufolge kurz vor einem Bürgerkrieg...man fühlt sich sehr hilflos und kann es einfach nicht verstehen.
Wir hoffen, dass sich die Lage bald wieder entspannt und sobald wir etwas wissen teilen wir es wie gesagt hier mit.

Wir sind seid knapp zwei Stunden aus Hamburg zurück, haben dort bei Till Silvester gefeiert, und morgen werden erstmal die restlichen Scheine eingesammelt und beim Prüfungsamt vorbei gebracht, bevor wir uns dann für die kommenden sechs Wochen nochmal in unsere Doktorarbeit vertiefen.

Liebe Grüße,
Elena und Christian
2.1.08 20:11


Entspannung?

Wie ihr in den Medien bestimmt auch gehört habt, entspannt sich offenbar die politische Lage im Moment in Kenia wieder etwas, auch wenn die Menschen auf Nahrungsmittelhilfslieferungen angewiesen und noch viele Tausende auf der Flucht sind.
Von Christine oder Peter haben wir leider noch nichts gehört...allerdings haben wir über die Volunteerorganisation eine Rundmail von Reuben, dem Pfarrer, bei dem wir vier Wochen gelebt haben, bekommen: die Lage sei ziemlich angespannt, die Volunteers, welche sich dagegen entschieden haben, über Uganda auszufliegen, blieben momentan auf der Farm, wo es auch recht sicher sei und nicht mit Übergriffen zu rechnen sei, da Reuben weder den Kikuyu noch den Luo, den zwei Stämmen, die besonders in Konflikt stehen, angehört. In Bungoma, der nächsten Kleinstadt, habe es allerdings auch Unruhen mit Toten gegeben. Diese Informationen sind allerdings bestimmt auch mittlerweile schon eine Woche alt und wir hoffen, dass sich auch dort die Lage wieder etwas entspannt hat.
Grüße von
Christian
8.1.08 09:37


Christine hat sich gemeldet

Heute haben wir endlich eine E-mail von Christine bekommen...sie meint, ihnen geht es allen soweit gut, die Situation hat sich etwas entschärft, allerdings ist der Alltag wohl noch nicht wieder vollständig eingekehrt, viele Leute hätten die Arbeit verloren, Tankstellen und Geschäfte seien niedergebrannt worden und so das Leben auch sehr teuer geworden. Aber sie hätten immerhin wieder Hoffnung.

Wir sind sehr froh und erleichtert, endlich ein Lebenszeichen bekommen zu haben. Und uns wird einmal mehr bewusst, wie gut wir es in diesem Land hier doch haben und mit welchen viel existentielleren Problemen Menschen in so vielen anderen Teilen der Welt jeden Tag zu kämpfen haben.

Liebe Grüße,
Elena und Christian

UPDATE:
Soeben haben wir auch eine Mail von Peter erhalten...er schreibt, Freunde und Verwandte, vor allem sein Bruder, hätten bei den Unruhen ihr Leben verloren und die Frau des Bruders läge schwerverletzt in Eldoret im Krankenhaus. Wir nehmen an, sein Bruder lebte in Eldoret, wo die Unruhen besonders groß waren.
Wir sind geschockt und sehr traurig.
10.1.08 15:35


Wakenya Pamoja

Kofi Annan will bei dem Konflikt in Kenia vermitteln. Die EU droht mit Kürzung der Entwicklungshilfe. Morgen ist eine erneute Großdemonstration der Opposition geplant.

Dies sind nur einige aktuelle Schlagzeilen, die momentan in den Medien zu lesen sind.
Eine vielleicht etwas ermutigende Nachricht habe ich bei Tagesschau.de gefunden: Kenias Künstler und Musiker haben ein Lied geschrieben, dass zu Frieden und zur Einigkeit Kenias auffordert:



Kenia steht zusammen - Wakenya Pamoja!
15.1.08 14:39


Kenia auf dem Weg zum Polizeistaat...

...die Proteste der Opposition wurden gewaltsam im Keim erstickt, Journalisten mit Tränengasgranaten beschossen, der Tourismus bricht völlig zusammen, 120000 Menschen wurden entlassen, indische Geschäftsleute wollen das Land verlassen, da sie befürchten, dass Kibaki den Hass auf Fremde schüren und sie für den Schaden verantwortlich machen will...laut diesem Artikel auf Spiegel online sieht es so aus, als ob Kenia weit, weit zurückfallen wird.
Wakenya Pamoja - leider nur eine Illusion, von machtgierigen Politikern zunichte gemacht?
17.1.08 12:34


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